Sabine Stamer trifft...

- keine -

Die Verlegerin Katarzyna Mol-Wolf möchte Menschen auf den Weg bringen, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Sie kaufte sich eine Zeitschrift und will zeigen, wie man auch heute noch mit gutem Journalismus Geld verdient.
30.01.2016

Sie hat eine Mission: „Lebe dein Leben! Geh deinen Weg!“ Und sie hat eine Zeitschrift. Die hat sie sich gekauft, um ihre Mission zu verwirklichen. Mut gehört dazu. Und eine Vision. Beides hat sie und das war ihr einziges Eigenkapital. Denn Geld fehlte ihr, als sie dem Verlag Gruner & Jahr 2009 das Frauenmagazin emotion abkaufen wollte. Geschafft hat sie’s trotzdem. „Ich bin 1981 mit meiner Mutter aus Polen hierher gekommen. Wir hatten nichts. Vielleicht habe ich deshalb keine Angst zu scheitern."

Die Liedermacherin Anna Depenbusch mixt munter Sounds und Genres von Chanson bis Country. In ihrer Musik zeigt sich die ganze emotionale Palette, die ihr das Leben bietet.
16.01.2016

Sie glaubt, die Lieder sind eigentlich schon fertig und suchen sich dann aus, zu wem sie kommen. Wenn Anna Depenbusch Songs schreibt, sitzt sie an ihrem Klavier und wartet. Und wartet. „Man muss Bereitschaft zeigen“, betont sie, „dann kommen die Lieder angeflogen.“

Die syrische Schriftstellerin und Architektin Rosa Yassin Hassan baut Romane wie andere Häuser. In ihrer Heimat kämpfte sie für Menschenrechte und musste fliehen.
02.01.2016

Rosa – ihren Vornamen hat sie von Rosa Luxemburg. Sie hat viele deutsche Bücher gelesen, von Thomas Mann, Hermann Hesse, Günter Grass, Heinrich Böll, Übersetzungen allerdings, denn Deutsch lernt sie erst seit kurzem. „Ich bin in Syrien mit der deutschen Kultur aufgewachsen“, erzählt sie und natürlich drängt sich mir sofort die Frage auf, wie das denn sein kann.

Mit ihrem gemeinnützigen Unternehmen Wellcome leistet Rose Volz-Schmidt Wochenbett-Hilfe an mittlerweile mehr als 250 Standorten. Persönliche Erfahrungen gaben den Anstoß für ihren mehrfach preisgekrönten Einsatz in jungen Familien.
19.12.2015

Als Rose Volz-Schmidt zum ersten Mal schwanger wurde, rechnete sie nicht mit Problemen. Schließlich war sie vom Fach, arbeitete seit Jahren als Sozialpädagogin in der kirchlichen Familienbildung. „Ich war eine unfassbar optimistische Schwangere“, erklärt sie mir lachend in ihrem Büro an der Hoheluftchaussee.

Mit den Initiativen NAT und mint:pink vernetzt Sabine Fernau Schulen, Hochschulen und Unternehmen. Sie schafft es, Jugendliche – gerade auch Mädchen – für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.
05.12.2015

Als der Airbus A380 zum ersten Mal vom Boden abhob, da hat sie geweint. Sabine Fernau erinnert sich an eine Veranstaltung auf dem Werksgelände in Finkenwerder. „Dort habe ich einen Film über den ersten Flug gesehen, lauter Anzugmänner um mich herum und mir rollten die Tränen über die Wangen, weil dieses Wahnsinnsflugzeug tatsächlich flog.“

Die Finanzexpertin Renate Krümmer schaffte den Sprung von der Sammlerin zur Kunsthändlerin. Der Verkauf eines Werkes hat auch immer eine traurige Note: Gerade die schönsten Bilder sind jetzt nur noch ihre Begleiter auf Zeit.
21.11.2015

Am liebsten hätte sie ein Haus, dem Bauhausstil ähnlich, mit einer sehr puristisch eingerichteten Eingangshalle, schwarzer Boden, viel Glas ... Und dann hängt da nur dieses eine Bild. „Boah, Hammer!“ begeistert sich Renate Krümmer. Dieses eine Bild zeigt in fluoreszierenden Farben eine hummerrote Ellipse auf pink verlaufendem Untergrund. Einstweilen hat es, 120 mal 95 cm groß, einen prominenten Platz gleich am Eingang der Galerie „Krümmers Fine Art“ in Hamburg-Eppendorf.

„Chef-Archäologin“ des ZDF wird sie genannt, obwohl sie eigentlich Volkswirtin ist. Gisela Graichen begibt sich in ihren Filmen auf die Suche nach den Spuren unserer Ahnen. Sie führt uns auch zum zerstörten Weltkulturerbe in Syrien und im Irak.
07.11.2015

In der Wüstenoase Palmyra sprengten IS-Terroristen den 2000 Jahre alten Triumphbogen in Schutt und Asche. In Timbuktu zündeten Islamisten die historische Bibliothek mit ihren jahrhundertealten Manuskripten an. Und in Bagdad zerschlugen Plünderer die Vitrinen des Nationalmuseums, raubten 15000 Artefakte. „Als ich die Bilder aus Bagdad das erste Mal sah, habe ich geweint“, sagt Gisela Graichen.

Katharina Trebitsch produziert seit 35 Jahren gute Unterhaltung für Kino und Fernsehen. Das Gejammer über die Zuschauerquote versteht sie gar nicht. Von Glitzer und Dünkel der Kultur-Schickeria grenzt sie sich ab: „Lieber spießig als schick!“
24.10.2015

Ihr Motto heißt „no surrender“, nicht nur weil es von Bruce Springsteen stammt. Langen Atem behalten, zäh sein und immer dranbleiben, lautet ihre freie Übersetzung, oder: Über Pannen vorwärts! The Boss sei ihr Lieblingsmusiker, erzählt sie mir in einem Café nahe der Elbphilharmonie. Springsteen oder was würde sie dort gerne mal hören? „Das Adagietto von Mahler und ein Cello-Konzert von Dvořák!“

Sie weiß, wie man in 30 Sekunden eine ganze Geschichte erzählt. Petra Felten-Geisinger macht seit drei Jahrzehnten Werbespots
10.10.2015

Ihr Durchbruch kam 1999 mit Boris Becker. „Bin ich schon drin?“, staunte er für AOL über den kinderleichten Zugang zum Internet. Die Verblüffung war echt, der Spruch stand nicht im Drehbuch, erinnert sich Petra Felten-Geisinger. Seit drei Jahrzehnten produziert sie Werbefilme: „Like Ice in the Sunshine“ für Langnese; „Sippin on Bacardi Rum“; Krombacher, eine Perle der Natur; das Unterwasserwohnzimmer für ein wasserdichtes Sony-Tablet. Auch „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ stammt aus ihrem Haus. Der graubärtige Friedrich Liechtenstein tanzte für Petra Felten-Geisinger mit dem Electrolux-Staubsauger, bevor er sich für Edeka in die Badewanne legte.

Johanna Christine Gehlen bereitet sich auf „Hamburg Royal“ vor und erzählt, wie sie sich gegen Inge Meysel behauptet hat
19.09.2015

Sie hat ein schönes, ein besonderes Gesicht: katzenhafte Augen, hohe Wangenknochen und glatte blonde Haare. In kobaltblauem Hosenanzug und passenden Pumps posiert Johanna Christine Gehlen für den Fotografen vor der bunt gestrichenen Wand in einer ehemaligen Schule. Hier probt das Ensemble des St. Pauli Theaters für das Musical „Hamburg Royal“. Prüfende Blicke wirft sie auf den kleinen Monitor der Kamera, gibt dieses und jenes Detail zu bedenken, während ich einfach finde, dass sie auf jedem Foto klasse aussieht.

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